Badezimmer-Lexikon - D

Bad-Begriffe mit D

Deckenbrause: Eine Kopfbrause, die an der Decke angebracht oder in diese eingebaut wird. So verzichtet man auf sichtbare Leitungen und Brausestangen. Die Deckenbrause ist meist sehr breit, wodurch das Wasser großflächig verteilt wird. Deshalb wird die Deckenbrause auch Regenbrause genannt.

DirectFlush – Eine Spül-Technologie für spülrandlose Toiletten von Villeroy & Boch, die für maximale Reinheit bei geringem Wasserverbrauch sorgt.

DreamSpray: Eine Technologie von GROHE, die bei Brausen für eine gleichmäßige Wasserverteilung auf alle Düsen sorgt.

Dreiloch-Armatur, Mehrloch-Armatur: Zum Anschluss einer Dreiloch-Armatur benötigen Waschtische drei Hahnlöcher. Sie besteht aus einem Wasserhahn sowie einem Heißwassergriff und einem Kaltwassergriff (siehe Zweigriffarmatur). Bei Wannen und Duschen gibt es, je nach Anzahl der Verbraucher auch Vier- oder Fünfloch-Armaturen.

Dreischichtholzplatten: Dreischichtholz-Platten bestehen aus drei Lagen Massivholzbrettern der gleichen Holzart und der gleichen Dicke, die kreuzweise miteinander verleimt werden. Das Holz wird so stabiler und beständiger.

Drückergarnitur, Drückerplatte: Der Auslöser der Spülung bei Unterputz-Spülkästen.

Druckspüler: Eine Art der Toilettenspülung, die auf einen Spülkasten verzichtet. Das Wasser kommt dabei direkt aus der Leitung, weshalb bei dieser Spülart keine Nachfüllphase nötig ist. So ist der Druckspüler immer bereit zum Einsatz, auch mehrere Spülgänge hintereinander sind möglich. Bei modernen Modellen lässt sich zudem die Spülzeit und die Wassermenge einstellen. Der Nachteil ist, dass das Wasser oft mit hohem Druck durch die Leitungen fließt, was für einen hohen Geräuschpegel sorgt.

DuraFix: Eine Technologie von Duravit, mit der sich WC und Bidet besonders schnell und einfach befestigen lassen. Die Befestigung verschwindet hinter der Toilette oder dem Bidet und ist somit unsichtbar.

Durchlauferhitzer: Der Durchlauferhitzer erhitzt, wie der Name schon sagt, das Wasser, während es durch ihn hindurchfließt, also erst dann, wenn der damit verbundene Wasserhahn geöffnet wird. Da das Wasser beim Durchlauferhitzer nach Bedarf nahezu sofort erhitzt wird, ist im Gegensatz zum Boiler kein Warmwassertank nötig.

Duschabtrennung, Duschwand: Die Duschabtrennung grenzt die Dusche vom restlichen Bad ab und dient dabei in erster Linie als Spritzschutz. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen wie z.B. als Falttür, Pendeltür oder Schiebetür. Es gibt auch spezielle Abtrennungen für das Duschen in der Badewanne. Die Duschwand ist in der Regel feststehend. Eine einfache Alternative ist der Duschvorhang.

Duschbadewanne: siehe Badewanne mit Duschzone

Duschpaneel:  Ein Duschsystem, bei dem sich Kopf-, Seiten- und Handbrause sowie die Rohre in einem einzigen Modul befinden, was besonders edel aussieht. Es wird auf der Wand befestigt und daher als Aufputz-Duschsystem bezeichnet.

Duschrinne: Die Duschrinne wird benötigt, wenn Sie eine bodenebene Dusche einbauen und diese fliesen möchten. Sie sorgt dafür, dass das Wasser richtig abfließt. In Duschwannen ist in der Regel bereits ein Ablauf integriert und Sie benötigen keine zusätzliche Duschrinne.

Duschsystem: Die Kombination aus Handbrause, Kopfbrause und oft auch Seitenbrause sowie Armaturen, die in der Dusche installiert wird. Es gibt sie als Aufputz- und Unterputz-Variante sowie als Einloch- und Mehrloch-Variante. Außerdem kann man zwischen Thermostatarmatur und Mischbatterie wählen. Eine Sonderform des Duschsystems ist das Duschpaneel.

Duschvorhang: Ein Duschvorhang dient als Abgrenzung der Dusche vom restlichen Bad und als Spritzschutz. Er wird mit Ringen oder Haken an einer eigens dafür montierten Haltestange befestigt. Manche Duschvorhänge haben eine Beschichtung, die antibakteriell und fungizid sind. Im Vergleich zu Duschabtrennung ist der Duschvorhang leichter zu montieren und kann bequem ausgewechselt werden.

Duschwanne: Sie ist das Kernelement Ihrer Dusche und der Teil, auf dem Sie später stehen und über den das Wasser abläuft. Die Duschwanne bestimmt die Größe und die Form Ihrer Dusche und sollte deshalb als erstes ausgewählt werden.

Dusch-WC: Das Dusch-WC reinigt den Analbereich schonend mit Wasser, was für mehr Hygiene sorgt. Der sanfte Wasserstrahl kommt aus einer in der Toilette verbauten Düse. Temperatur und Strahlstärke können nach Belieben eingestellt werden. So braucht man das Toilettenpapier höchstens noch zum Abtrocknen. Es gibt auch Modelle mit eingebauter Föhn-Funktion. Es stellte quasi eine Weiterentwicklung des Bidets da und sieht aus wie eine gewöhnliche Toilette.